… sind zwei Schlüsselbegriffe in der Welt, in der wir heute leben.
Beide Themen haben mit uns zu tun, mit unserem Glauben, unserer Spiritualität und unseren Kirchen, mit unseren jeweiligen Gesellschaften, mit weltweitem Zusammenleben und unserem Veränderungswillen, mit Fairness, Solidarität, mit unserem Tun.
Nachhaltigkeit ist heute ein inflationärer Begriff geworden: in der Werbung, in den Medien, im Alltagsgebrauch, in Politik und Wirtschaft. Drei große Bereiche füllen seinen Inhalt und haben zu tun mit der Bedeutung unseres Lebens auf dieser Erde.
- Unsere Art und Weise zu leben, zu produzieren, einzukaufen, zu wirtschaften im Hinblick für Menschen und Gruppen in anderen Ländern und anderen Kontinenten: Leben heute!
- Unsere Art und Weise zu leben im Hinblick auf folgende Generationen, im Hinblick auf Menschen, die heute noch nicht geboren sind. Leben morgen!
- Der Planet Erde hat Grenzen. Unser gegenwärtiger Ressourcenverbrauch würde mehr als zwei Erden erfordern, die uns jedoch nicht zur Verfügung stehen. Dieser Mangel an Nachhaltigkeit zeigt sich an einer Vielzahl von Symptomen. Mutter Erde!
Globales Lernen lädt ein zur Frage wie wir zusammenleben wollen, wie wir voneinander lernen können von Menschen und deren Geheimnissen. Kann eine Kooperation gelingen? Scheitert sie am Egoismus Einzelner und von Nationen? Können wir in Phasen großer Umbrüche und weltweiten Abhängigkeiten ein gemeinsames Miteinander lernen ohne Gewalt und Krieg? Globales Lernen will Verengungen auf nur eine oder wenige Perspektiven aufbrechen. Ist ein „Wir-Denken“ möglich, ohne einen Feind zu bestimmen? Eine Herkules – Aufgabe!
Monatlich will ich im Jahr 2026 je einmal über jeden der beiden Schlüsselbegriffe nachdenken und davon erzählen. Ich lade sie ein mitzutun, an unterschiedlichsten Orten mit anderen darüber ins Gespräch zu kommen. Es gibt so viel von der Welt und voneinander zu entdecken.
Pirmin Spiegel
Januar 2026


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